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Christoph Luckeneder

Lichtkakteen

Ernst Balluf


 KAETHE ZWACH GALERIE
 16.09. - 15.10.2005

Vernissage: am Freitag, ab 16. September 2005, um 19:00 Uhr


LICHTKAKTEEN -
POESIE AUS LICHT UND DRAHT

Die Galerie Käthe Zwach präsentiert in ihrem Skulpturenpark einen Künstler, der dem Kaktus verfallen ist, allerdings nicht im botanischen Sinn. Seine LichtKakteen Verstehen sich als Metapher auf die „Giganten der Wüste“, wie man die riesenhaften Kakteen in Arizona nennt, die sich in einer Welt, die zu veröden droht, behaupten können. Die Objekte sind bis zu 6 Meter hoch, von grazil-bizarrer Struktur und passen sich am Tag der Umgebung an. In der Nacht entwickeln sie ihren Charme und ihre Ausstrahlung: Sie leuchten, das heisst der Draht scheint zu glühen, doch die bloße Reflexion des Lichts im Draht ergibt den Lichtkörper - eine Poesie aus Licht und Draht. Im Katalog sieht man die LichtKakteen in der Nähe des Künstler-Ateliers im Sauwald als merkwürdig-fremde Objekte. In einem Beitrag zum Katalog bemerkt MMMag. Hubert Nitsch mit einem Schuss Ironie: „Die LichtKakteen stehen inzwischen an verschiedenen Orten da und tragen an sich die Spureneines bedrohten, verletzbaren Lebens, sind aber manchmal auch schon entrückt. Entrückt in eine Sphäre, auf die wir nur staunend/ fragend/ lächelnd reagieren können.
Diese Spannung ist Herausforderung für den Passanten oder die Betrachterin dieser Geschöpfe, wobei die Zugehörigkeit zu einem Kakteenzüchterverein nicht entscheidend ist...“.

Mag. Christoph Luckeneder

1950
geboren in Gramastetten, Oberösterreich
1979
Beginn der künstlerischen Tätigkeiten
1983-88
Studium an der Hochschule für Gestaltung Linz
1995
Festival der Regionen, Unterach am Attersee, Schwimmendes Bild
1996
Galerie Schloß Puchheim mit „Galerie im Park“ - Lichtinstallationen
1997
„See-Bilder“, Unterach am Attersee
1998
Galerie Liebau, Burghaun/Fulda, BRD
2000
Galerie Passepartout, Linz
Galerie Schloss Mondseeland
2002
Galerie Liebau, Burghaun bei Fulda, BRD
Bau des neuen Ateliers in Rainbach im Innkreis
2003
"Mythenbilder", Galerie im 44er-Haus, Leondig
"Das Helle im Dunkel", Kulturkeller Engelhartszell
"Halt!Kunst!", Internat. Skulpturen-Event Nürnberg
(1. Preis d. Jury)
"Licht Momente", Licht-Event, Sigharting, Oberösterreich
"Kunststücke Nürnberg", Ausstellungsbeteiligung
"10 Jahre Galerie Schloss Pachheim", OÖ.
2004
Stadtturmgalerie Schwanstadt
KunstNacht Passau, LichtKakteen-Instalation
LichtKakteen-Instalation im Kurpark Schärding
2005
"Fremdes Land", LichtKakteen-Installation, Fotos, Schloss Zell/Pram
KunstNacht Passau, LichtKakteen-Installation

 

Ernst Balluf

Aus der Freude am Zeichen entstehen die unterschiedlichen Dinge, in erster Linie durch die Lust am fabulieren Karikaturen und dies, ich irgendwo so gut wie dort meine Zeitgenossen bzw. Mitbürger unterbringen kann. Hier schafft mir im besonderen die Satire unbegrenzte Möglichkeiten. Ich zeichne und mahle nur das, was mich bewegt. Meine Kunst kommt aus dem Leben, aus dem ständigen Beobachten, aus der Natur. Kunst als Kunst kann mir gestohlen bleiben. Ich brauche die Farbe der Natur. Das Gerede über die sich ständig veränderten Kunsttheorien nehme ich zwar wahr, aber nicht besonders ernst. Für mich ist und bleibt immer noch der Gegenstand das Wichtigste, von dem zu guter Letzt alles ausgeht. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich keine Freude am Experimentieren habe, denn nur so entstehen für mich neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Malerei. Es gibt keine abstrakte Kunst, man muss immer etwas beginnen, danach kann man nach Lust und Laune alle Spuren des Wirklichen entfernen. In meiner Malerei, ich bevorzuge das Aquarell, steht im Mittelpunkt die Landschaft. Meine Vorbilder sind hier der Engländer William Turner und der Deutsche Emil Nolde. Um in einem Nochleben all die Dinge, die mich bewegen zu verarbeiten, benötige ich alles andere als das ständige Herumplavern über die neusten Kunstrichtungen, ich benötige vielmehr die Auseinandersetzung mit der Natur und der Malerei im Besonderen.

Ernst Balluf