| Hier zu Lande hat der Grazer Bildhauer Markus Wilfling vor allem durch seinen Uhrturm-Schatten
in Graz 2003 für Aufsehen gesorgt. Nun eröffnet seine Schau "alice is where is alice" am 7. Februar
die neue Saison des renovierten Austrian Cultural Forum (ACF) in London.
In der neuen Galerie stellt der 1966 in Innsbruck geborene und in Graz lebende Künstler zwei idente
Räume einander gegenüber - getrennt durch einen leeren Spiegelrahmen.
"Zwischen zwei Realitäten" Laut einer Aussendung des ACF lädt Wilfling damit die Besucher ein,"sich zwischen zwei Realitäten zu bewegen und wie Alice im Wunderland durch den Spiegel zu steigen".
Der Künstler spiegelt mit akribischer Präzision gewöhnliche Objekte wie Uhren und ein Buch mit der
Geschichte von Alice im Wunderland, womit er "unsere automatisierten Wahrnehmungen verlangsamt",
so Kuratorin Eva Martischnig. Doch Eingriffe, die minimale Veränderungen zu sein scheinen, stellen die
Welt völlig auf den Kopf."Alice is where is alice" ist die erste Einzelausstellung von Wilfling in Großbritannien. Sie findet im Rahmen
der Visual Arts Platform statt, einem Programm, das junge Künstler aus Österreich in den Galerieräumen
des ACF präsentiert. |
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