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Susan Hefuna

Mapping Wien


  GALERIE GRITA INSAM
 18.11.2009 - 18.11.2010

Vernissage: am Dienstag, den 17. November 2009, um 18:00 Uhr
Im Rahmen der Vienna Art Week 2009




Susan Hefuna, Entwurf, Store Front Project, 2009

MAPPING WIEN
Wien 1431 / 2010

Der Titel der Arbeit ist eine Anspielung auf den Unterschied zwischen arabischer und christlicher Zeitrechnung. Es wird zu einer Intervention der Ambivalenz zwischen Historie und Gegenwart, zwischen Osten und Westen, zwischen dem arabischen und dem europäischem Raum, zwischen Differenz und Gemeinsamkeit.

Das Sitzkissen verweist auf das Innere eines Zeltes und erinnert am Ort (in situ) an die Osmanen, die Prinz Eugen zurückgeschlagen hat. Gleichzeitig ist dieses Objekt eine Intervention einer Künstlerin, die zwei Kulturen in ihrer Herkunft vereint, die arabische und die mitteleuropäische; diese Dualität spiegelt sich in vielen ihrer Arbeiten wider.

Die Gestaltung des Sitzkissens weist einerseits formal auf das Zelt hin, das am 25. März vom MUMOK im Staatsrat Hof /Hof # 8 des Museumsquartiers im Rahmen der Projektreihe Out Site aufgestellt wird, aber andererseits auch auf die Formensprache der Zeichnungen von Susan Hefuna.

Das Zelt ist als temporäre Architektur ein Symbol für Festlichkeit in dem Begegnungen und Gesprächskultur stattfinden. Gleichzeitig haben die meisten Länder der westlichen Welt das Zelt als temporären Raum für soziale Gefüge übernommen und damit den kulturellen Transfer einer globalen Welt bestätigt.

Im durch viele historische Ereignisse der Republik Österreich berühmten Marmorsaal des Schlosses Belvedere – nicht zuletzt durch den Staatsvertrag im Jahre 1955 – wird diese Intervention von Susan Hefuna zu einem Anziehungspunkt für ein kunstinteressiertes Publikum und zum temporären Ereignis der Reihe MAPPING WIEN, das gemeinsam mit Susan Hefuna von der Galerie Grita Insam konzipiert und. Im Rahmen von Focus Kunst der Institution departure (www.departure.at) realisiert werden.