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Nur wenige Gehminuten vom Wiener Stadtzentrum entfernt hat sich in der Leopoldstadt in den letzten Jahren ein Viertel gewandelt: das Karmeliterviertel. Die Gegend ist deshalb so anziehend, weil sie wienerisch und doch auch ganz anders ist. Es ist heller und weiter und das liegt auch daran, dass dichte Gründerzeithäuserzeilen immer wieder von kleineren Biedermeiergebäuden unterbrochen werden. In der Haidgasse Nr. 5, gleich beim Karmelitermarkt, eröffnete im Spätsommer 2004 die erste Galerie für zeitgenössisches Kunstschaffen ihre kleinen, feinen Räumlichkeiten.
Die Galeristen Ehepaar Ian & Olivia Paradine plant ein vielseitiges Programm, das dem internationalen Flair des Karmeliterviertels entgegenkommt. Hier soll ein Forum für die Begegnung von in- und ausländischen Künstlern mit heimischem und internationalem Publikum entstehen.
Das Galerieprogramm beinhaltet eine Vielfalt an zeitgenössischen Arbeiten und umfasst ein breites künstlerisches Spektrum. Es reicht von abstrakt ungegenständlich bis hin zu figurativ gegenständlichen Positionen. Das Hauptinteresse gilt der Malerei und Zeichnung.
In Sonderausstellungen werden unter anderem auch Keramik und Schmuck präsentiert.
Jährlich finden 5 bis 6 Einzel- und Gruppenausstellungen über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen statt. Gezeigt werden Künstler aus Österreich, aber auch aus dem Ausland. Ziel ist es, deren professionelle Entwicklung durch eine langfristige Zusammenarbeit zu fördern und das künstlerische Werk einem kunstinteressierten Publikum zugängig zu machen. Aber auch für etablierte Künstler ist die Galerie zum Beispiel mit den Themenausstellungen eine interessante Plattform für das künstlerische Schaffen.
Neben der Ausstellungstätigkeit verfolgt die Galerie ihre wirtschaftlichen Ziele durch aktives Networking (Herantreten an Kunstinteressierte und Kunstsammler) außerhalb der Galerie-räumlichkeiten sowie eine intensive Pressearbeit. Längerfristiges Ziel ist ebenso die Teilnahme an nationalen und internationalen Messen. |
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